Das erwartet Sie in der Spielstadt

Die Spielstadt „Luxemburg um 1800“ besteht aus sechs Werkstattgebäuden, die für zwei Wochen rund um das Fort Thüngen aufgebaut werden. Das Aussehen dieser Kulissen der Spielstadt ist den Häusern um 1800 nachempfunden. Sie beherbergen jeweils ein historisches Handwerk das es um 1800 in Luxemburg tatsächlich gegeben hat (Tischler, Spielzeugmanufaktur Korbflechter, Verwaltung, Buchbinder, Papierschöpfer, Schneider usw.). Die Handwerksbetriebe werden von je einem Handwerksmeister geleitet, der in historischem Kostüm und in historischer Rolle die Kinder anlernt und den Tag über beschäftigt und entsprechend entlohnt. Jeder Lehrling erhält Stundenlohn nach authentischem Vorbild (jedoch als Spielgeld). Von diesem Lohn können sich die Lehrlinge die in der Stadt hergestellten Waren erstehen.
Zusätzlich zum handwerklichen Tagewerk werden in der Spielstadt täglich Themen angespielt und mit den Kindern besprochen, die über das Handwerk hinaus gehen, wie beispielsweise Hochzeiten, soziale Unruhen, Händler aus fernen Regionen oder kulturelle Themen wie Literatur, Musik und Theater. So lernen die Kinder spielerisch eine Zeitepoche ihrer Stadt kennen und begreifen. Zudem erfahren sie etwas über das Handwerk, Produktionsabläufe und Marktwirtschaft.
Die Historische Spielstadt “Luxemburg um 1800” ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Nationalmuseum für Geschichte und Kunst in Luxemburg und der „mobilen spielaktion e.V.“ aus Trier.